Die Version 26.2 von theasoft V4 steht zum Download bereit.

Hauptfeatures der neuen Version im Überblick:

Das Versionsschema wurde geändert: Die erste Zahl (26) steht für das Jahr, die zweite Zahl für die Feature-Version im Jahr (2). Da pro Jahr 6 Feature-Versionen veröffentlicht werden, ist dies eine Zahl zwischen 1 und 6. Die dritte Zahl gibt die Version für kleinere Updates mit Fehlerbehebungen und Verbesserungen wieder.

thea.dispo

Anpassungen NV Bühne SR Solo: Warnung bei 12 aufeinanderfolgenden Arbeitstagen

Aufgrund der Neuerungen im NV Bühne SR Solo kann nun unter „Stammdaten -> Verträge -> Tarif“ in der Spalte „Regel für Warnungen“ festgelegt werden, ab welcher Anzahl von Tagen ohne freien Tag (geplant oder ungeplant durch keine Besetzung) die Abwesenheitsplanung eine Warnung ausgibt. Hierzu muss die Prüfregel „Zusammenhängende Arbeitstage“ ausgewählt und der Wert auf 12 gesetzt werden.

thea.perso

Ausgabe der Pausendauer im Rapport

Im persönlichen Rapport der Mitarbeitenden kann nun die summierte Dauer aller unbezahlten Pausen ausgegeben werden. Die entsprechende Konfiguration befindet sich in den thea.perso-Stammdaten unter „Rapport“. Die entsprechenden Einstellungen befinden sich in den thea.perso-Stammdaten unter „Rapport“ beim jeweiligen Rapport-Typ in der Spalte „Einstellungen“. Dort muss die Option „Pausendauer ausgeben“ auf „True“ gesetzt werden.

thea.perso / thea.web

Arbeitszeiterfassung: Tägliche Gleitzeit / Vor- & Nachgleitzeit bei geplanten Diensten

In den thea.perso-Stammdaten lassen sich unter dem Menüpunkt „Gleitzeitregeln“ nun spezifische Regeln für jeden Wochentag sowie Vor- und Nachgleitzeiten für geplante Dienste definieren. Das System ermittelt die Anwendung dieser Regeln automatisch auf Basis der jeweiligen Abteilungs- oder Vertragszugehörigkeit.

Dabei werden die durch die Zeiterfassung (Terminal oder thea.web) erfassten Dienstzeiten entsprechend der konfigurierten Vorgaben beim Übertrag in den Dienstplan gekappt.

Beispiel Gleitzeitregeln: Es kann festgelegt werden, dass für eine bestimmte Abteilung Arbeitszeiten nur innerhalb eines Fensters von 09:00 bis 18:00 Uhr in den Dienstplan übernommen werden, unabhängig von der tatsächlichen Erfassung.

Beispiel Vor-/Nachlauf: Zudem lässt sich einstellen, dass nur Zeiten gewertet werden, die in einem definierten Bereich liegen – beispielsweise maximal 10 Minuten vor oder nach einem im Dienstplan angesetzten Dienst.

Arbeitszeiterfassung: „Einschleichender Pausenabzug“

Ebenfalls kann ein „einschleichender Pausenabzug“ konfiguriert werden. Diese Einstellung erfolgt in den jeweiligen Tarifeinstellungen unter Stammdaten: thea.perso -> Vertrag -> Tarife.

Ist diese Option aktiviert, wird beim Erreichen der Pausenschwelle nicht sofort die vollständige Pausendauer von der Arbeitszeit abgezogen. Stattdessen wird zunächst nur die Zeit abgezogen, die den Pausenrahmen überschreitet, bis die volle Pausendauer erreicht ist.

Beispiel: Ein Pausenabzug von 30 Minuten ist nach 06:00 Stunden Arbeitszeit vorgesehen. Eine Person hat laut Zeiterfassung 06:05 Stunden gearbeitet.

Ohne einschleichenden Abzug: Es werden sofort 30 Minuten abgezogen, was eine Netto-Arbeitszeit von 05:35 Stunden ergibt.

Mit einschleichendem Abzug: Es werden zunächst nur 5 Minuten abgezogen, sodass die Arbeitszeit bei 06:00 Stunden verbleibt.

Arbeitszeiterfassung: Freigabecenter Arbeitszeitbuchungen

Sowohl in der Desktop-Version von theasoft als auch in thea.web ist es nun möglich, sämtliche Arbeitszeitbuchungen aus der Zeiterfassung einzusehen und diese gegebenenfalls zu genehmigen oder abzulehnen. Auch fehlerhafte Buchungen – etwa durch mehrmaliges Ein- oder Auschecken – sowie Arbeitszeitverletzungen aufgrund der Gleitzeiteinstellungen können hier eingesehen und bearbeitet werden.

Die Funktion „Arbeitszeitbuchungen“ ist in der Desktop-Version unter dem Menüpunkt „Disposition“ und in thea.web unter „Dienstplanung“ erreichbar. Voraussetzung für die Anzeige ist ein Schreibrecht auf die jeweilige Abteilung.

Ein Antrag auf Arbeitszeitkorrektur wird automatisch erstellt, wenn Mitarbeitende ihre Komm- oder Geh-Zeiten in der Arbeitszeiterfassungs-Kachel über „Zeit anpassen“ korrigieren (z. B. bei vergessenem Ein- oder Auschecken). Solange diese Korrektur nicht durch die Dienstplanschreibenden genehmigt wurde, wird sie nicht in die Dienstplanung übernommen. Deaktiviert werden kann dieser automatische Antrag durch die Basis-Berechtigung: „Kann Arbeitszeitkorrekturen ohne Antrag stellen“.

thea.orchester / thea.web

Wöchentliche Freigaben durch Diensteinteiler*innen und Orchesterbüro

Auf vielfachen Wunsch können die Wochenplanungen einzelner Instrumentengruppen nun einen eigenen Status erhalten. Dieser dient dazu, die Verbindlichkeit der Planung zu kennzeichnen.

Diensteinteiler*innen signalisieren dem Orchesterbüro sowie der Gruppe damit den aktuellen Bearbeitungsstand der Besetzungen. Durch eine Statusänderung in thea.web kann dann angezeigt werden, dass die Planung für die Gruppe abgeschlossen ist. Das Orchesterbüro hat, wenn gewünscht, anschließend noch die Möglichkeit, die Woche für einzelne Instrumentengruppen oder das gesamte Orchester verbindlich abschließen. Dabei lässt sich auch der Besetzungsstatus so einschränken, dass nach Abschluss der Woche Änderungen ausschließlich durch das Orchesterbüro vorgenommen werden können.

Die Einrichtung erfolgt in den thea.orchester-Stammdaten unter dem neuen Menüpunkt „Genehmigung u. Freigaben“:

Wochenfreigabestatus: Hier können Statuswerte definiert werden, beispielsweise „Planung fertig“ für die Diensteinteiler*innen und, falls benötigt „Planung verbindlich“ für das Setzen des finalen Status durch das Orchesterbüro.

Freigabemodelle: Hier wird festgelegt, welche Benutzergruppe einen Statuswechsel von einem Ausgangs- zu einem Zielstatus durchführen darf. So sollen die Diensteinteiler*innen vom leeren Status auf „Planung fertig“ für den Arbeitsbereich umstellen können. Das Orchesterbüro wiederum erhält das Recht, diesen von „Planung fertig“ auf „Planung genehmigt“ für die Abteilung zu setzen.

Zuweisung: Das fertige Freigabemodell muss in den Stammdaten unter „Orchester“ dem jeweiligen Orchester zugewiesen werden.

thea.web

Erinnerungen

Ab sofort können Kontakten, Verträgen, Produktionen, Aktivitäten und Besetzungen auch in thea.web Erinnerungen hinzugefügt werden – analog zur Funktionalität in der Desktop-Version. Die entsprechende Funktion findet sich jeweils über das Drei-Punkte-Menü im oberen rechten Bereich der Anzeige.

Sofern die WebApp installiert ist, werden diese Erinnerungen zum festgelegten Zeitpunkt als Push-Nachrichten direkt auf dem Endgerät ausgegeben. Wie gewohnt lassen sich Erinnerungen für sich selbst, für andere Benutzer*innen oder für gesamte Benutzergruppen erstellen.

Ebenfalls neu in thea.web ist der Menüpunkt „Erinnerungen“ unter „Meine Daten“. Dort können alle persönlichen anstehenden Erinnerungen eingesehen sowie bereits erledigte Aufgaben verwaltet werden.

Erweiterung der persönlichen Einstellungen: Besetzungs-Erinnerungen und Kalenderabonnement

In thea.web wurden zwei neue Möglichkeiten zur individuellen Anpassung erweitert:

Push-Benachrichtigungen: Sofern die WebApp installiert ist, lässt sich nun festlegen, ob die Benachrichtigung auf Basis der Vorstellungszeit oder der Maskenzeit erfolgen soll.

Kalenderabonnement: Für die Synchronisation mit Outlook, Android oder iOS kann nun eingestellt werden, ob zusätzlich zu den Besetzungen, auch die Standardbesetzungen mit abonniert werden sollen. Diese werden im Kalendereintrag zur besseren Unterscheidung mit einem „?“ gekennzeichnet.